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Wie kann meine Gruppe/Klasse an einem Projekt teilnehmen?

Sie können sich bei uns melden und wir entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welches Projekt am besten zu Ihrer Gruppe „passt“. Sie brauchen hierfür keine Partnergruppe, wir suchen gern eine für Sie.

Wer ist der Ansprechpartner für die inklusiven Projekte?

Den Bereich Inklusionspädagogik leitet Daniel Wunderer. Bitte wenden Sie sich zunächst an ihn. Die konkreteren Absprachen werden je nach Projekt mit dem jeweiligen Projektleiter getroffen.

Wann muss ich meine Gruppe/Klasse für ein Projekt anmelden?

Setzen Sie sich bitte rechtzeitig, also mindestens ein Jahr bevor Sie nach Kreisau kommen möchten, mit uns in Verbindung. Möglichkeiten können sich allerdings auch kurzfristig ergeben.

Wie lange dauert ein Projekt?

Die Projekte dauern circa fünf bis sieben Tage.

Welche Kosten entstehen für die Jugendlichen?

Wir erwarten von den Jugendlichen einen eher „symbolischen“ Teilnehmerbeitrag. Dieser ist je nach Projekt unterschiedlich und kann in sozialen Härtfällen reduziert werden. Eine grobe Orientierung sind: 50,00 EUR für die Teilnahme und 50,00 EUR Beteiligung an den Fahrtkosten. Danach entstehen für die Jugendlichen keine weiteren Kosten (An- und Abreise, Unterbringung, Vollverpflegung, Material etc.).

Welche Kosten entstehen für unsere Einrichtung?

Die Projekte erhalten eine Grundfinanzierung durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk bzw. die Europäische Union. Diese Finanzierung reicht nicht aus, um die gesamte Kosten (pro Teilnehmer und Woche circa 500,00 EUR) zu decken. So sind wir auf die Förderung durch private Stiftungen, Schulfördervereine und/oder Spender angewiesen. Eine Zusammenarbeit bei der Suche nach solchen Mitteln ist wünschenswert.

Welche Aufgaben übernimmt die Kreisau-Initiative Berlin e.V., welche Aufgaben müssen die Einrichtungen übernehmen?

Die Kreisau-Initiative Berlin e.V. stellt bei den Projekten die Workshopleiter, Teamer und Dolmetscher. Die Betreuer der Einrichtungen/Schulen sind v.a. dafür verantwortlich, dass der „Rahmen“ mit den Teilnehmenden stimmt. Je nach Projekt freuen wir uns darüber, wenn die Betreuer ebenfalls Workshops u.ä. anbieten.

Wie viele Jugendliche können an einem Projekt teilnehmen?

An den deutsch-polnischen Projekten Projekten (Fair-Life, Fachaustausch, Forum Dialog) nehmen jeweils ca. 8-12 Jugendliche pro Einrichtung teil; so dass an den Projekten insgesamt ungefähr 20 Jugendliche teilnehmen. Bei den multinationalen Projekten (Brückenschlag und Kinderkunstsommer) sind die Gruppen pro Land etwas kleiner, damit die Gesamtteilnehmerzahl nicht zu groß wird.

Welche Zielgruppe haben die Projekte?

Prinzipiell ist unser Verständnis von Inklusion, dass jede/r Jugendliche an Projekten teilnehmen kann, unabhängig von seinen kognitiven, sozialen und körperlichen Fähigkeiten. Die Projekte werden dann – in Rücksprache mit den Projektleitern – an die Jugendlichen „angepasst“.

Die Jugendlichen sollen zwischen 14 und 20 Jahren alt sein.

Insgesamt arbeiten wir mit Gruppen aus Behindertenheimen, Jugendheimen, betreuten Wohngruppen, Lernförderschulen, Berufsförderschulen, Berufsschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien zusammen.

Wie sieht eine Projektwoche aus?

Jede Projektwoche beginnt mit dem Kennenlernen der Gruppe und des Orts Kreisau. Hierbei sind interaktive Methoden wichtig, die die Gruppe aktivieren und zusammenbringen. Bei jedem Projekt stehen ein, zwei Themen im Vordergrund (z.B. Toleranz, Fairness, Geschichte, Diversität). Die Themen werden in kreativen Workshops bearbeitet, wobei immer der Prozess und nicht das „schöne Endprodukt“ im Vordergrund steht.

Ein Tagesausflug, Disko, Lagerfeuer, Sportabende und das spielerische Lernen der jeweils anderen Sprache gehören zu (fast) jedem Projekt.

Beispielprogramm: Fair-Life, Fachaustausch, Forum Dialog, Brückenschlag [jeweils draufklicken und downloaden]

Nach welchen pädagogischen Prinzipien arbeiten Sie?

Die inklusive pädagogische Arbeit der Kreisau Initiative wird von fünf Grundprinzipien getragen:

  1. Erfahrungsanlässe schaffen
  2. Lernanlässe schaffen
  3. Orientierung am Individuum
  4. Erziehung zur Eigenverantwortung sowie
  5. Spaß und Freude vermitteln.

Wir plädieren dabei für kleine Schritte!